Die OTH Amberg-Weiden wurde – als Fachhochschule Amberg-Weiden – per Gesetz zum 1. Mai 1994 gegründet. Im Oktober 1995 wurde dann zum Wintersemester 1995/1996 der Studienbetrieb mit den Studiengängen Elektrotechnik in Amberg und Betriebswirtschaft in Weiden eröffnet, mit 127 ersten Studierenden. Das Ausbauziel betrug in der Gründungsphase der Hochschule 1.500 Studienplätze, davon 1.000 in Amberg und 500 in Weiden.
Prof. Dr. August W. Behr war ein Pionier der Fachhochschulen und somit der richtige Mann für die Gründung der damaligen FH Amberg-Weiden im Jahre 1994. Es war die erste Fachhochschule in Deutschland mit einem Doppelstandort. Von 1994 bis 2003 war der in Bad Neustadt an der Saale geborene Physiker Präsident der Fachhochschule, der heutigen OTH Amberg-Weiden. Der Name Prof. Dr. August W. Behr ist untrennbar mit der Vorbereitung, der Gründung und Aufbauphase der Hochschule verbunden. Auf Vorschlag des damaligen Bayerischen Wissenschaftsministers Hans Zehetmair wurde Prof. Dr. Behr 1992 zum Vorsitzenden des Strukturbeirats, der das Konzept für die FH Amberg-Weiden entwickelte, gewählt. Durch seine Arbeit im Strukturbeirat hat er die Oberpfalz kennen und lieben gelernt. Und so bewarb er sich als Gründungspräsident. Bei der Grundsteinlegung der FH Amberg-Weiden in Weiden am 7. Juni 1994 verkündete Staatsminister Hans Zehetmair in seiner Festrede, dass Prof. Dr. August W. Behr der Gründungspräsident der neuen FH Amberg-Weiden wird. Mit ihm „trete ein robuster Mann mit viel Erfahrung“ sein Amt an. Erster offizieller Arbeitstag als Präsident der FH Amberg-Weiden war der 1. September 1994.