N49:X -
European Resilience Hub

Projektidee N49:X

Die Sicherheitsarchitektur Europas steht vor einer Zäsur. Die Bedrohung kritischer Infrastrukturen ist real, die regulatorische Antwort (NIS-2, KRITIS-DachG) ist da – doch es fehlt an operativer Umsetzungsfähigkeit. Das Konzept N49:X zeigt, wie die Region Amberg-Sulzbach ihre einzigartige Dichte an Assets nutzt, um Europas erstes operatives Reallabor für integrierte Resilienz zu schaffen.

Das N49-System basiert auf einer Drei-Säulen-Architektur, die eine vollständige Wirkungskette abbildet:

  1. Strategie & Cyber-Abwehr
  2. Infrastruktur-Härtung & Energie
  3. Krisenbewältigung & Wiederaufbau


Das Ziel:
Kritische Infrastrukturen nicht nur auf dem Papier, sondern in der physischen Realität zu schützen und Bayerns Strukturwandel durch einen neuen High-Tech-Sektor voranzutreiben.

Verlauf

N49:X kann nur durch eine starke und breit aufgestellte Allianz realisiert werden. Unser Vorhaben gründet auf dem Fundament einer  bestehenden Partnerschaft, in der jeder Akteur eine klar definierte Rolle einnimmt. Wir sind keine lose Interessengemeinschaft, sondern eine operative Gründungsallianz, die entschlossen ist, diese Chance für die Region zu ergreifen.

Mitglieder:
Stadt Amberg
Landkreis Amberg-Sulzbach
Wirtschaftsförderung Amberg
OTH Amberg-Weiden
Lernlabor Cybersicherheit des Fraunhofer AISEC an der OTH Amberg-Weiden
MdL Harald Schwartz
tacct GmbH

Die Allianz ist offen für weitere Mitglieder

Am 15.04.2026 wurde das Projekt N49:X Herrn Staatsminister Dr. Florian Herrmann, dem Leiter der bayerischen Staatskanzlei im Münchener Maximilianeum vorgestellt. Das Projekt traf auf Zustimmung, die Staatskanzlei unterstützt die weiteren Schritte.

Vorstellung von N49:X bei Innenminister Joachim Herrmann  am 28.04.2026 im Maximilianeum

Im ersten Schritt soll ein Forschungs- und Übungsgelände für den Schutz kritischer Infrastruktur etabliert werden. Hier kann z.B. der Schutz der Stromversorgung, als zentrales Element der Versorgungssicherheit trainiert, erforscht und demonstriert werden.

Die geopolitische Lage und der regulatorische Druck schaffen genau jetzt ein historisches Zeitfenster. Die Infrastruktur ist verfügbar, die Partner sind bereit, der Marktbedarf ist akut.

Der Mehrwert

Die WIN-WIN-WIN-Konstellation

(1) Für die Region (Amberg & Landkreis)

Standortentwicklung: Intelligente Nachnutzung dreier “Problem”-Immobilien (Konversion, Brache, ehem. Munitionsdepot).
Wirtschaft: Ansiedlung von Start-ups, Hotel/Gastro-Umsätze durch Trainingsbetrieb, hochqualifizierte Arbeitsplätze.

(2) Für Betreiber (KRITIS) & Industrie

Compliance: Kosteneffiziente Erfüllung gesetzlicher Pflichten (NIS-2 Schulungen, Audits).
Sichere Umgebung: Atzlricht bietet Diskretion für Tests sensibler Prototypen, die in der Öffentlichkeit nicht möglich wären.

(3) Für BOS & Staat (Bund/Land)

Fähigkeitsaufbau: Einzigartige Trainingsumgebung für komplexe Großlagen (Polizei, THW, Feuerwehr gemeinsam).
Souveränität: Unabhängigkeit durch nationale Testkapazitäten für Sicherheitstechnik.